Seine Lehr- und Wanderjahre führten ihn 1942-43 nach Südfrankreich. Später bereiste er Italien, Nordafrika und und schliesslich Lambarene (Gabun, Westafrika). Dort malte er 1950-51 Menschen, Tiere und Landschaften aus dem Umfeld des Tropenarztes Albert Schweitzer. Zurück in Zürich, folgten Ausstellungen in verschiedenen Galerien der Schweiz.
Für die Expo Lausanne schuf
er 1964 ein grosses Wandbild "Die Schweizer Fauna".
1967 stellte er in der Tryon Gallery
in London Stadtbilder aus, begann jedoch bereits zu dieser Zeit, sich immer
mehr auf die Tiermalerei zu konzentrieren.
Im gleichen Jahr gelangte der World
Wildlife Fund (WWF) mit der Bitte an Hug, rund 100 von der Ausrottung bedrohte
Tiere zu malen: Eine Arbeit, die sowohl grosses künstlerisches Können
als auch beträchtliche zoologische Kenntnisse voraussetzte. Der Städter
Fritz Hug zog sich vorübergehend in die Stille eines kleinen zürcherischen
Dorfes zurück, um sich voll in den Dienst dieser neuen Aufgabe zu
stellen.
Hier entstanden die ersten hundert
Tierbilder, die Fritz Hug im September 1970 im Helmhaus Zürich mit
grossem Erfolg zeigte. Dieser Ausstellung folgten weitere: 1973 im Museum
of Science in Boston und 1979 wieder im Helmhaus Zürich zur Jubiläumsfeier
"50 Jahre Zoo Zürich".
In den nachfolgenden zehn Jahren schuf Fritz Hug seine besten Werke, die in zahlreichen Ausstellungen mit enormen Publikumserfolg gezeigt wurden.
Sein grosses Projekt, für das Jubiläum "CH 1991" (700 Jahre Eidgenossenschaft) sämtliche Schweizer Vogelarten zu malen, konnte er leider nicht vollenden:
Fritz Hug verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit am 29. Januar 1989.